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Sterben

Zu Hause sterben

Viele Menschen möchten ihr Lebensende in den eigenen vier Wänden erleben. Dies ist häufiger möglich, als es zur Zeit noch geschieht. Wir möchten Sie dazu ermutigen, über diesen Wunsch konkreter nachzudenken. Die Entscheidung, zu Hause zu sterben, können Sie in jeder Phase einer schweren Krankheit treffen. Wenn Sie sich für ihre vertraute Umgebung entscheiden, können Sie schon im Voraus einige Besonderheiten klären:

  • Besprechen Sie mit Ihrem Hausarzt oder Ihrer Hausärztin, ob er oder sie bereit ist, die ärztliche Versorgung zu übernehmen. Fragen Sie, ob er oder sie Hausbesuche macht und sich in der Schmerztherapie auskennt.
  • Als Berliner/in können Sie sich auch an den "Homecare"-Dienst wenden, dessen Anschrift Sie unter Öffnet internen Link im aktuellen FensterService | Links finden.
  • Homecare-Ärztinnen und -Ärzte kennen sich in der Schmerztherapie und Palliativmedizin aus und betreuen schwerstkranke Patienten.
  • In Brandenburg hilft Ihnen zu diesen Fragen der Pflegedienst der Diakonie weiter.
  • Besprechen Sie mit dem behandelnden Arzt bzw. der Ärztin und mit der Pflegestation, welche Hilfsmittel für die Pflege zu Hause benötigt werden (beispielsweise Pflegebett, Rollstuhl, Sauerstoff).
  • Pflegedienste in christlicher Trägerschaft (Diakonie, Caritas) können die häusliche Pflege übernehmen. Mit ihnen sind die Pflegeeinsätze zu klären.
  • Falls Sie von Angehörigen versorgt werden, überlegen Sie mit ihnen gemeinsam, ob es Menschen gibt, die sie dabei zeitweise entlasten könnten. Ambulante Hospiz- und Palliativdienste, bieten beispielsweise dafür ihre Hilfe an.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Diakoniestationen besprechen gern mit Ihnen diese Fragen. Weiterführende Hinweise finden Sie über Öffnet internen Link im aktuellen FensterService | Links.

Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir.
(Psalm 139,5)