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Lectures "In der Farbe gehen. Reflexionen zum Lichtraum von James Turrell"

 

Wohin führt der Weg durch die Farbe? Und was heißt es, an einem Ort, der für den Abschied der Toten gebaut wurde, nicht nur über Licht und Farbe, sondern in Licht und Farbe zu denken und zu sprechen?

Wer in den Abend- oder Nachtstunden die Friedhofskapelle des Dorotheenstädtischen Friedhofs in Berlin-Mitte betritt, geht buchstäblich in Farbe. Denn in der begehbaren Lichtskulptur des US-amerikanischen Künstlers James Turrell materialisiert sich das farbige Licht und lässt die Kapelle zu einem Farbraum werden.

Für den französischen Kunstwissenschaftler und Philosophen Georges Didi-Huberman gleicht der Weg durch die Lichträume Turrells einem Gehen im "Monochrom der Wüste", das in die Erfahrung der Leere, des Begehrens nach Anwesenheit und der Begegnung mit dem Abwesenden führt.

In der Friedhofskapelle des Dorotheenstädtischen Friedhofs  wird dieser Weg zum Ausgangspunkt für neue Expeditionen in Licht und Farbe.

 
Am jeweils ersten Samstag eines Monats zum Sonnenuntergang laden die Öffnet externen Link in neuem FensterStiftung St. Matthäus und der Ev. Friedhofsverband Berlin-Stadtmitte ein zu einer Veranstaltungsreihe:

Lectures "In der Farbe gehen. Reflexionen zum Lichtraum von James Turrell":
7. Januar 2017, 15.30 Uhr: Eugen Blume, Kurator und Kunstwissenschaftler, Berlin
4. Februar 2017, 16.30 Uhr: Joachim Hake, Theologe, Berlin
4. März 2017, 17.15 Uhr: Ulrike Gehring, Kunstwissenschaftlerin, Trier